Körperzusammensetzungsrechner

Rechner für die Skelettmuskelmasse

Schätze, wie viel deines Körpers tatsächlich Muskel ist — nicht fettfreie Masse, die Knochen und Organe mitzählt. Gib Größe, Gewicht, Alter und Geschlecht ein. Kostenlos, sofort und ohne Anmeldung.

Ein Offset aus den eigenen Kohorten der Ursprungsstudie. Er bildet ab, wen diese Studie gemessen hat, nicht Biologie — lass ihn auf Referenz stehen, sofern du nicht einen veröffentlichten Wert nachrechnest.

GESCHÄTZTE SKELETTMUSKELMASSE
33,9kg
Realistischer Bereich 31,1–36,7 kg
Anteil am Körpergewicht
42,4%
Muskelmasse-Index
10,5kg/m²

Muskeln entstehen langsam und gehen schnell verloren — der Coach hält Training und Protein ehrlich.

Was ist die Skelettmuskelmasse?

Die Skelettmuskelmasse ist das Gewicht der Muskulatur, die du tatsächlich trainieren kannst — Bizeps, Quadrizeps, Gesäß und der Rest. Sie ist nicht dasselbe wie die fettfreie Masse, die jeder andere Rechner ausgibt: Fettfreie Masse ist alles, was kein Fett ist, also auch Knochen, Organe, Blut und Körperwasser. Die Skelettmuskulatur ist ein Teil davon, meist etwas mehr als die Hälfte. Wer beides verwechselt, hält sich für deutlich muskulöser, als er ist.

So funktioniert der Rechner

Lee et al. (2000) passten die gesamte Skelettmuskelmasse an MRT-Messungen von 244 Erwachsenen an: SMM = 0,244 × Gewicht in kg + 7,80 × Größe in Metern − 0,098 × Alter + 6,6 bei Männern + ein Populationsterm − 3,3. Die Gleichung erklärte 86 % der Varianz bei einem Standardfehler von 2,8 kg — deshalb gibt diese Seite einen Bereich statt einer einzelnen Zahl aus. Der Populationsterm ist ein Offset, den die Autoren für zwei ihrer eigenen Kohorten berichteten; hier steht er standardmäßig auf null.

Die Zahl ehrlich lesen

Die Gleichung kennt deine Größe, dein Gewicht, dein Alter und dein Geschlecht — und sonst nichts. Sie kann einen Kraftsportler nicht von einer sitzenden Person mit identischen Maßen unterscheiden, zwei Menschen mit denselben Eingaben bekommen also dieselbe Antwort, egal wie unterschiedlich sie trainieren. Damit taugt sie, um dich selbst über die Zeit zu verfolgen, weil sich der Fehler dabei weitgehend herauskürzt, und kaum, um dich mit jemand anderem zu vergleichen. Die echte Messung ist ein DEXA- oder MRT-Scan.

Warum hier keine Sarkopenie-Einstufung steht

Es gibt Rechner, die aus einem Muskelmasse-Index eine Sarkopenie der Klasse I oder II ableiten. Diese Grenzwerte stammen von Janssen et al. und wurden mit einer Bioimpedanz-Gleichung gewonnen, nicht mit dieser. Auf die Ausgabe dieser Gleichung angewandt stufen sie ganz normale gesunde Erwachsene falsch ein — ein 30-jähriger Mann mit 80 kg und 180 cm landet unterhalb der Schwelle für Klasse I. Einen Grenzwert aus dem einen Messverfahren mit einer Schätzung aus einem anderen zu mischen ergibt keinen Screening-Test, deshalb geben wir keinen aus. Wer sich um Muskelabbau sorgt, bespricht das mit einer Ärztin oder einem Arzt.