Laufrechner
Marathon-Zwischenzeiten-Rechner
Ein vollständiges Pace-Band für deine Zielzeit — jeder Kilometer und jede Meile, gleichmäßig oder negativ gesplittet, bis hinunter zum Einlauf ins Ziel. Kostenlos, sofort und ohne Anmeldung.
Gleichmäßige Einteilung: beide Hälften auf derselben Uhr. Das ist der Plan, der die meisten Marathons gewinnt und die wenigsten sprengt.
Tabelle der Zwischenzeiten
Ein Pace-Band ist ein Plan für den perfekten Tag — der Coach baut das Training, das ihn verdient.
Wofür eine Zwischenzeiten-Tabelle gut ist
Marathons gehen weit häufiger an der Einteilung verloren als an der Form. Eine Zwischenzeiten-Tabelle macht aus einer Zielzeit eine Zahl, die du an jeder Markierung abgleichen kannst — und das ist der einzige verlässliche Weg, den klassischen Fehler zu bemerken: die ersten 10 km zwanzig Sekunden pro Kilometer zu schnell, weil das Publikum dich getragen hat und es sich in dem Moment leicht anfühlte.
So funktioniert dieser Rechner
Ein gleichmäßiger Plan teilt die Zielzeit durch die Distanz und druckt die laufende Gesamtzeit an jeder Markierung. Ein negativer Split von s Prozent bedeutet, dass die zweite Hälfte s Prozent schneller gelaufen wird als die erste; die erste Hälfte bekommt also T ÷ (2 − s) der Uhr und die zweite den Rest. Der Wechsel der Pace passiert am echten Halbzeitpunkt — bei 21,0975 km im Marathon, ein paar hundert Meter hinter dem 21-km-Schild — und das Schlussstück erhält eine eigene Zeile, weil die letzten 195 m der Kilometertabelle und die letzten 352 m der Meilentabelle beide echte Zeit kosten.
Gleichmäßig oder negativ?
Fast jeder Marathon-Weltrekord wurde mit gleichmäßigen oder leicht negativen Splits gelaufen, und unter normalen Finishern werden diejenigen am wenigsten langsamer, die am dichtesten an ihrer Durchschnittspace gestartet sind. Ein bis zwei Prozent sind ein echter negativer Split — über einen Marathon rund eine Minute. Deutlich mehr zu verlangen heißt meist, dass die erste Hälfte getrabt wurde. Der umgekehrte Plan, früh Zeit anzusparen, ist der zuverlässigste Weg, bei km 32 zu gehen.
Nach der Tabelle laufen
Streckenmarkierungen und GPS-Uhren widersprechen sich, und die Markierung hat recht: Laufe die Tangenten, nimm die Zwischenzeiten von den Schildern und rechne damit, dass deine Uhr am Ende zu lang misst. Gib dem ersten Kilometer beziehungsweise der ersten Meile zehn bis fünfzehn Sekunden für das Gedränge am Start, statt loszusprinten, um sie aufzuholen. Und wird der Renntag heiß oder windig, schreib die ganze Tabelle vor dem Start neu, statt bei km 30 zu merken, dass dein Plan für ein anderes Wetter gemacht war.